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>>> Dateien vom 12.2.2010 bis 28.2. 2011
Kurz zum Tage
24. Dezember 1800: Attentat auf Napoleon
Mehr durch Zufall geschah ihm nichts.
Ein Wagen vor seinem traf es, eine Explosion, die viele Menschen das
Leben kostete.
Marengo hatte er gerade noch gewinnen können, wobei auch hier ihm der
Zufall zu Hilfe kam. Sein unverantwortliches Auseinanderziehen der Armee
am 14. Juni 1800 gab den Österreichern die Möglichkeit eines zentralen
Angriffs, Napoleon musste sich zurückziehen, die Österreicher glaubten
an den Sieg, als am Abend General Desaix mit seiner Truppe die Wende
herbeiführte und der Sieg doch noch den Franzosen gehörte.
Da Desaix auf dem Schlachtfeld starb, konnte Napoleon den Erfolg für
sich verbuchen, doch er wusste, in welch schwacher Position er sich
befand, ohne Sieg auf dem Schlachtfeld konnte er sich nicht an der Macht
halten.
Talleyrand hatte für den Fall der Niederlage bei Marengo schon die
Nachfolge Napoleons geregelt.
Das Attentat vom Weihnachtsabend führte zu Verhaftungen und
Deportationen - Napoleon musste durchgreifen, 'die Heimatfront' war
nicht stabil genug, als dass er alles hätte laufenlassen können.
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24. Dezember 1837:
Cosima de Flavigny geboren
Im Treppenhaus in Tribschen
erklang 1870 von Mitgliedern des Züricher Tonhalle Orchesters, in kleiner
Besetzung gespielt, das Siegfried-Idyll - eine Geburtstagsgabe an Cosima,
die nach 1882 als Herrin des Hügels, die Geschehnisse in Bayreuth
leitete.
Sie fuhr im Wagen am Festspeilhaus vor, mit Siegfried und
Generalmusikdirektor Kniese an ihrer Seite - wie eine Königin schritt
sie durch ein Spalier ehrfurchtsvoller Menschen - sie, die Tochter
Liszts, die Frau Richard Wagners - die Seele der ganzen Festspiele.
Der GMD aber überforderte die engagierten Sänger, die hatten ihre Partien
auch bei Proben voll auszusingen, was zwangsläufig dazu führte, dass die
Stimmbänder bald in Fetzen hingen.
Als Cosima am 1. April 1930 starb, kam den Enkelkindern - auf dem Weg von
der Schule nach Hause - eine Hauswirtschafterin entgegen, die das Traurige
mitteilte.
Die Kinder konnten es nicht glauben, war doch Cosima ein Teil ihres
täglichen Lebens, saßen sie doch bei ihr am Schoß.
Sie dachten zuerst an einen Aprilscherz.
Ob heute zum Geburtstag der jetzigen Herrin des Hügels ein derartiges
Meisterwerk verfasst wird, wird von Herr Emmerich, dem Pressesprecher
der BT-Festspiele,
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/1287223/details_8.htm
nicht mitgeteilt.
Zur Zeit sind ja mehr Missklänge aus der Stadt in Oberfranken zu hören.
Und nun kommt Castorf!
Als Cosima 1913 die Vaterschaft Wagners an Isolde bezweifelte - die
Tochter hatte inzwischen das Erbe von Vater Bülow angetreten - und das
Bayreuther Landgericht bestätigte, RW habe nicht der Vater sein können -
für die Klärung der Umstände man hatte man ja wohl ins Detail zu gehen,
wann, wer mit wem das Vergnügen hatte - musste Isolde erkennen, dass ihr
der Zugang zu den Wagner-Finanzquellen nicht möglich war. Der Bruch mit
Mutter Cosima war unvermeidlich.

Schlagzeilen
24. Dezember 2011
http://nachrichten.rp-online.de/politik/
erdogan-wirft-franzosen-voelkermord-in-algerien-vor-1.2651776
http://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/
CSU-fordert-Klarheit-ueber-Rekordminus-id18018086.html
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/
Pauli-schreibt-ein-Buch-id18033636.html
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/
Pauli-schreibt-ein-Buch-id18033636.html
http://www.sueddeutsche.de/75j385/386891/
Monopolisten-unter-Druck.html
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