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>>> Dateien vom 12.2.2010 bis 28.2. 2011
Kurz zum Tage
24. November 1836: Trauung Richard Wagner - Minna Planer
Sie war vier Jahre älter als er - sie war Schauspielerin, er noch
nicht etablierter Textdichter, Komponist und Dirigent.
In Bad Lauchstädt - im Goethe-Theater hatten sie sich kennengelernt - er sollte 'Giovanni'
dirigieren, hatte dazu keine Lust, blieb aber, da er für die gut
aussehende junge Frau sogleich entflammte.
Eine Sache, die sich über die Zeit ändern sollte, denn Minna litt sehr
bald unter den Eskapaden des egozentrischen Gatten und machte heftigste
Vorwürfe. Er ging mit nach Königsberg, wo sie die Liebschaft
legalisierten, sie ging mit nach Riga, wo er als Dirigent angestellt
wurde, sie verließ ihn kurzfristig, kam aber bald zurück.
Die folgende gemeinsame Zeit ab 1839 in Paris war ein einziges Elend,
das sie mit ihm trug, was er ihr auch zeitlebens dankte.
Als er dann in Dresden 1842 seinen 'Rienzi', 1843 seinen 'Holländer' und
1845 seinen 'Tannhäuser' aufführen durfte, Kapellmeister am Sächsischen
Hoftheater wurde - war für Minna gesellschaftlich alles erreicht.
Seine Beteiligung an der Revolution in Dresden 1849 mit der Flucht über
Weimar in die Schweiz war für Minna eine schwere Prüfung - sie hat ihm
das nie verziehen, blieb aber bei ihm, bis 1858 die Affäre Wesendonck
sie auseinandertrieb.
Sie ging nach Sachsen zurück, wohin er ihr wegen des immer noch
bestehenden Haftbefehls nicht folgen konnte und auch nicht wollte, er
zahlte für sie, die Ehe wurde durch den Tod Minnas am 25. Januar 1866
geschieden.
24. November 1848: Lilli Lehmann geboren
Im Revolutionsjahr kam sie in Würzburg zur Welt.
Kapellmeister Richard Wagner stand damals im weitesten Sinne auf den Barrikaden
in Dresden und
musste ein Jahr später in die Schweiz fliehen.
Er engagierte sie 1976 für die ersten Bayreuther Festspiele für die Woglinde, die Helmwige
und die Stimme des Waldvogels.
Trotz der engen Kontakte zum sächsischen Meister - ihre Mutter eine geb.
Loew - war trotz ihrer jüdischen Herkunft eine gute Freundin Wagners -
ließ die Tochter sich in ihrer gesamten Laufbahn nicht auf ein Stimmfach
festlegen. Trotz des Wechsels der gesungenen Partien konnte sie ihren 'Gesangsapparat' flexibel halten und von der Königin der Nacht und der
Rosina, Gilda später über Troubadour-Leonore,
Fidelio-Leonore,
http://youtu.be/2w3X2v6u3wI
Figaro-Gräfin
http://youtu.be/1vPB_TegOnU
Elvira und Anna, Norma und dann auch die Walküren-Brünnhilde und
Isolde
http://youtu.be/1GuqXbJMtlA
singen.
In ihrer Karriere zeigte sie sich in 170 Rollen 'querbeet' - für den heutigen
Opernhörer kaum mehr vorstellbar, da man sich gerade bei Wagner an einen
schwereren Stimmklang gewöhnt hat. Eine Venus sollte nicht wie ein
Blondchen klingen - beide Rolle sang sie.
Die Zeit war eine andere, in der sie auftrat, der favorisierte Klang
einer Sopranistin, ein anderer als heute, so dass die vorhandenen
Aufnahmen der Lilli Lehmann das heutige Publikum zwangsläufig -
abgesehen von den technischen Mängeln - irritieren
müssen.
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24. November 1941: Erste Transporte ins Lager Theresienstadt
Am 17. September 1941 ordnete Hitler an, das Reich und das Protektorat
Böhmen und Mähren müssten 'möglichst bald' von Juden 'geleert und
befreit' werden.
Die Nazis brauchten somit ein Lager für die im Protektorat lebenden
Juden.
Gewählt wurde Theresienstadt - eine Stadt mit einer Festungsanlage, die
Österreich nach den Schlesischen Kriegen anlegte, da von Norden die
Preußen ungehindert eindringen konnten.
Ab dem 24. November 1941 wurde mit dem Eintreffen von 342 Männern aus
Prag - dem Aufbaukommando - das Lager Theresienstadt als 'Transitghetto'
für die Juden aus dem Protektoratsgebiet genutzt.
Von hier aus wurden auch Gefangene in die Vernichtungslager im Osten
weitertransportiert.
Theresienstadt kam zu einem gewissen Bekanntheitsgrad, als hier ein
kulturelles Leben unter den Inhaftierten entstand, das von den Nazis zur
Propaganda benutzt wurde, als sie behaupteten, der Führer habe den Juden
eine Stadt geschenkt.
Von 1941 bis 1945 wurden über 140.000 Menschen ins Lager Theresienstadt
gebracht, davon endeten mehr als 90.000 in den Vernichtungslagern im
Osten.
Allein in Theresienstadt starben 34.000 Juden.
Ein Teil der Gesamtbelegung war unter dem Schutz des Roten Kreuzes in
andere Lager - ein Transport ging im Februar 1945 direkt in die Schweiz
- gebracht worden.
Aber im Rahmen der Evakuierungen kamen aus verschiedenen Lager wie aus
den Flossenbürger Nebenlagern nach dem 25. April 1945 noch mehr als
13.000 KZ-Häftlinge nach Theresienstadt, selbst nach Ende der
Kampfhandlungen wurden Menschen hier aufgenommen.
Als im Mai 1945 das Ghetto befreit wurde, lebten noch 16.000 Menschen in
diesem Lager.

Schlagzeilen
24. November 2011
http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/guttenberg-uhl-
csu-koennte-sich-guttenberg-rueckkehr-vorstellen_aid_687524.html
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/
guttenberg_verfahrenseinstellung_1.13403776.html
http://www.sueddeutsche.de/politik/neonazi-mordserie-
spd-innenexperte-legt-friedrich-ruecktritt-nahe-1.1217285
http://nachrichten.t-online.de/
csu-lehnt-barrosos-euro-bond-vorstoss-ab/id_51735974/index?news
http://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/
SPD-wirft-der-CSU-mangelnde-Kooperation-vor-id17646086.html
http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_regen/regen/275481_Wahlkampf-wird-haerter-
JU-greift-Michael-Adam-SPD-an.html
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