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>>> Dateien vom 12.2.2010 bis 28.2. 2011
Kurz zum Tage
22. Dezember 1829: 'Der Templer und die Jüdin' uraufgeführt
Richard Wagner war gerade 16 Jahre alt, als man in seiner
Geburtsstadt Leipzig diese Oper Marschners zum ersten Mal gab - und doch
reichte der Eindruck, den die Schlussszene mit dem Gottesurteil und dem
damit geführten 'Beweis der Unschuld' der weiblichen Hauptrolle auf ihn
machte, diese Konstellation der Figuren in den ersten Akt seines
'Lohengrin' mit dem Gottesgericht und dem Freispruch für Elsa zu
übernehmen.
Auch für seinen 'Holländer' gibt es eine Parallele. Bei Marscher singt
Emmy in ihrer Romanze im 'Vampyr', 'Sieh, Mutter, dort den bleichen Mann'
- was seine Entsprechung im 'Am hohen Bord, der bleiche Mann' im
'Holländer' findet. Diese Verbindung lässt sich leicht ableiten, da
Wagner als 19-jähriger Chordirektor in Würzburg Marschners Oper dort
einzustudieren hatte.
1827 sah Marschner in Leipzig das Schauspiel 'Der Löwe von Kurdistan',
eine Dramatisierung von Walter Scotts Roman 'The Talisman', was ihn dann
bewog, ein Konzept für eine romantische Templer-Oper nach Scotts 'Ivanhoe'
zu entwickeln. Noch in 1829 konnte er die Komposition abschließen.
Bereits damals gab es eine Diskussion zum Thema Dramatisierung von
Romanen - heute nicht anders.
Man sehe nur die Emsigkeit, mit der John von Düffel - heute Dramaturg am
DT in Berlin - spannende Schauspiele wie aus Thomas Manns Roman
'Buddenbrooks' entwickelt, die dann 'überall' gespielt werden.
http://www.heerrufer.de/Kritik_'Buddenbrooks'_-_Theater_Regensburg.htm
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22. Dezember 1899: Gustav Gründgens geboren
Am 26. Februar 1942 schrieb GG an den Reichsmarschall. dieser möge
ihn aus dem Vertrag als Intendant, Schauspieler und Regisseur am
Staatlichen Schauspielhaus in Berlin entlassen.
Göring möge ihm die Genehmigung erteilen, sich zum Dienst in der
Wehrmacht zu melden.
Das Haus sei bestellt, er habe alle Rollen, in denen er aufgetreten sei,
an vollwertige Ersatzleute übergeben, Herr Liebeneiner sei erste Kraft
geworden, nachdem er mit großen Aufgaben betraut wurde.
Der Apparat der Theaterführung sei so eingespielt, dass eine Vertretung
ihn ersetzen könne, in einer Zeit, das das praktische das künstlerische
notwendigerweise überwiegen müsse.
Göring würde ihn mit der Erfüllung der Bitte sehr glücklich machen, ein
abschlägiger Bescheid würde ihn in seinen innersten Gesetzmäßigkeiten
treffen.
GG beendete den Brief ohne verbindliche Floskel, nur mit einem
'Heil Hitler!'

Schlagzeilen
22. Dezember 2011
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2136194/
Lufthansa-trennt-sich-von-Sorgenkind-BMI.html
http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2011/12/
airbus-bei-auftraegen-deutlich-vor-boeing-40441/
http://www.sueddeutsche.de/digital/ipad-vs-galaxy-tab-apple-
klage-gegen-samsung-droht-zu-scheitern-1.1241894
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/
Seehofer-sollte-froh-sein-id18023146.html
http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13779924/
Jetzt-wird-es-abenteuerlich.html
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