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>>> Dateien vom 12.2.2010 bis 28.2. 2011
Kurz zum Tage
21. Dezember 1879: Ibsens 'Nora' uraufgeführt
Die Situation der Frau im 19. Jahrhundert, nach der großen
Restauration in Folge des Niedergangs Napoleons und der Abschaffung
seiner gesellschaftlichen Neuerungen, ihre Abhängigkeit von den Abläufen
eines 'normalen' Lebens zu dieser Zeit, dem sie versorgenden Mann, sie
das 'Heimchen am Herd' - Ibsen griff es auf und brachte es auf die
Bühne.
Um Angriffen so weit als möglich aus dem Wege zu gehen, gab es für das
Stück zwei Finali:
a. Nora geht ohne die Kinder, knallt die Haustür zu - 'dabei bebte das
ganze Haus'.
b. Nora bleibt aus Rücksicht auf ihre Kinder.
Bei Produktionen sollte ein Theater darauf achten, die
Rollen mit DarstellernInnen zu besetzten, um das Stück dem Publikum
plausibel machen zu können.
Eine als Nora stark hervortretende Darstellerin, die ihren Partner als
Helmer dominiert, kann nicht in Ibsens Sinne gewesen sein und wird auch
vom Publikum nicht ernst genommen, wenn es denn das Stück und und seine
Thematik kennt.
Ansonsten kann man den Leuten ja heute alles vorsetzten, Hauptsache, auf
jedem Platz sitzt ein Arsch und amüsiert sich. Auslastung ist geboten,
alles andere ist Nebensache.
http://www.heerrufer.de/Kritik_'Nora'_oder_'Ein%20Puppenheim'.htm
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Mittelbayerische Zeitung - 26.4.2007
"Wir müssen in der Kulturpolitik Ermöglicher sein", sagte
Schaidinger.
Das Wort Plan nehme er in Zusammenhang mit 'Kultur' nicht in den
Mund.
Es gehe um Perspektiven. Und bei der Diskussion künftiger
Schwerpunkte auch darum, die Latte was die Qualität betrifft,
höher zu legen.
"Natürlich
müsse man auf Qualität achten", bestätigte Meyer.
Es sei aber nicht Aufgabe der Politik, diese zu definieren.
Genauso
wenig wie es Aufgabe des Regensburger Theaters sei,
in überregionalen Feuilletons zu glänzen,
erteilte Meyer Händlers Kritik eine Absage.
Der Autor hatte wiederholt angeprangert, dass das Theater
Regensburg,
das immerhin rund ein Drittel des städtischen Kulturetats
verschlingt,
überregional so gut wie nicht wahrgenommen werde.
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Dass hier Steuergelder vergeudet werden, schien den
ehemaligen Kulturreferenten der Stadt Regensburg nicht zu interessieren.
Auch den OB nicht, denn der saß daneben und griff nicht ein.
Wozu denn dann überhaupt ein Theater mit festem 3-Sparten-Ensemble, dann
doch lieber ein Fußballstadion bewirtschaften mit einer
Viert-Klasse-Mannschaft.
Ist ein der Rolle entsprechender Typ im Ensemble nicht
vorhanden, kann das Stück nicht gegeben werden oder es kommt ein Gast
oder man hat eine so überragende/n DarstellerIn, der/die dann über
Maske, Kostüm, Körperbewegung wie Gang und Spiel sich in die Rolle
begibt, die gezeigt werden soll - also eine/n VerwandlungsschauspielerIn.
Eben nicht die jeweilige
Person, statt das Ausfüllen der Rolle durch die Person, herausstellen. Sonst
ist
Philipp II. gleich dem Buddenbrook und gleich dem Puntila
und die Penthesilea ist gleich der Nora ist gleich der Eboli ist gleich
der Milford ist gleich der Frau Nothnagel.
Früher hieß es als Schimpfwort auf Proben:
'sei nicht privat.'
http://www.heerrufer.de/Drei_Abende_im_MGT_Berlin_18.,_19.,_20.01.2011.htm
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21. Dezember 1941: Vernichtung von Juden in der Ukraine
Seit dem Juni 1941 tobte der Krieg zwischen Nazi-Deutschland und
Russland. Die deutschen Truppen waren, solange Sommer war, weitgehend zügig nach Osten
vorangekommen.
Bei Bogdanowka in der südlichen Ukraine - 200 km nordöstlich von Odessa
- hatte man ein Konzentrationslager für Juden eingerichtet.
Mehr als 50.000 Menschen waren hier eingesperrt, auf engstem Raum, mit
nicht ausreichend sanitären Anlagen.
Die Konsequenz war der Ausbruch von Typhus.
Modest Isopescu, der Präfekt von Transnistrien, legte daraufhin fest,
die Inhaftierten zu ermorden, so wurden sie bei lebendigem Leibe
in Tierställen verbrannt, erschossen oder mit Granaten in die Luft gesprengt.
Pausen bei der Vernichtung wurden nur zu Weihnachten und zum
Jahreswechsel 1941/1942 gemacht.
Die Leichen mussten von den rumänischen Besatzern und den deutschen
Einsatzgruppen beseitigt werden, was sich zeitlich bis in den Februar
1942 hinzog.
Man bediente sich der verbliebenen KZ-Häftlinge, die Gruben ausheben
mussten, in denen sie die Leichen stapelten, um dann selbst erschossen zu
werden und so mit in das Massengrab zu fallen.

Schlagzeilen
21. Dezember 2011
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:alternative-energien-
solar-millennium-ist-pleite/60145632.html
http://www.abendblatt.de/vermischtes/article2134947/
Kirchen-droht-massive-Austrittswelle.html
http://www.welt.de/regionales/muenchen/article13779126/
Umfrage-sieht-Christsoziale-bei-44-Prozent.html
http://www.themenportal.de/politik/pronold-
csu-sieht-fata-morgana-59874
http://www.stern.de/politik/deutschland/die-cdu-in-der-affaere-wulff-
the-show-must-go-on-1765315.html
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