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>>> Dateien vom 12.2.2010 bis 28.2. 2011
Kommentar zum Tage:
23. Dezember 2011
'Der Götter Ende dämmert nun
auf'
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Kaum ist Wolfgang Wagner tot, äußert sich alles
völlig enthemmt - prüfen plötzlich Rechnungshöfe, die
Staatsanwaltschaft Hof, werden Extra-Vorstellungen für den DGB
gestrichen, die Vorstände der RW-Vereine werden keine Karten
mehr bekommen.
Das 'Adabei' entfällt damit.
Die beiden Urenkelinnen hatten mit Schreiben vom 14. Dezember
2011 mitgeteilt, dass die Gremien der BT-Festspiele am 18.
Oktober 2011 grundlegende und bindende Beschlüsse gefasst
hätten.
Frau Präsidentin International reklamiert in einem Schreiben vom
21.12.2011 - offensichtlich wurde sie von der Oktober-Revolution
überrascht - an die nun 'Maßhaltenden' in den Ämtern, doch
'den fördernden Wagner-Verbänden bitte ein Kartenkontingent zur
Verfügung zu stellen', spricht vom Komponisten Richard Wagner -
als wenn Richard Wagner nicht reichte - vergisst aber den
Textdichter vollkommen.
Ob diese Aktion allerdings fruchtet, scheint mehr als fraglich,
denn es kämen doch andere, die gleiches verlangten - also meint
BT wohl:
nur kein Präjudiz schaffen!
Dass in Zukunft zwar mehr Karten für den freien Verkauf zur
Verfügung stehen werden, aufgrund der künstlerischen Entwicklung
in BT aber immer weniger Menschen die von der Präsidentin
RW-International, der ehemaligen externen Lehrbeauftragten der
HMTMH, so geliebten modischen Inszenierungen sehen wollen,
müsste einkalkuliert werden.
Schon jetzt bleiben Plätze leer, der Nimbus, BT ist ausverkauft,
geht mehr und mehr verloren. Die Festspiele haben an
Anziehungskraft eingebüßt.
Zu Cosimas Zeiten mussten auch Werbetrommeln gerührt werden,
dass der Kartenverkauf in Schwung kam.
Aber so lange die Herrin von Bayreuth und ihre Enkel Wieland und
Wolfgang lebten, gab es noch Anlass, das Flair des grünen Hügels
mit den Produktionen in sich aufzunehmen.
Heutzutage, da alle Werte schwinden, bleibt nur der Hügel und
der Beklommene fragt sich:
'Was machen die denn jetzt - mit Billigung von RW-Vereinen gemäß
deren Satzung - nun schon wieder zu Lasten des Steuerzahlers für
einen 'schmuddeligen Schmarrn', der szenisch nichts mit dem Werk
Richard Wagners zu tun hat?'
Während Frau Präsidentin International in der Satzung des RWVI
für sich noch die blau unterlegte Aussage in Anspruch nimmt -
übrigens der RWV-Hannover schließt sich dem an -
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Satzung
des
Richard-Wagner-Verbandes International e.V.
'[...]
§ 2 Zweck
Zweck des
Vereins ist es,
a) für Richard
Wagners Werk das Interesse zu wecken und das Verständnis zu
vertiefen,
b) den
künstlerischen Nachwuchs zu fördern,
c) die auf Anregung Richard
Wagners gegründete Richard-Wagner-Stipendienstiftung zu
unterstützen,
d) sich für den Erhalt der Bayreuther
Festspiele einzusetzen und
d) die internationale Zusammenarbeit zu fördern.
[...]'

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hat beispielsweise Regensburg schon reagiert und
nimmt nicht mehr für sich in Anspruch, für den Erhalt der
Bayreuther Festspiele einzustehen:
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SATZUNG
des
Richard-Wagner-Verbandes
Regensburg
e. V.
vom 10. April 1985, geändert am 6. April 2011
§ 2
Zweck
Zweck des Verbandes ist es,
-
die auf
Wunsch Richard Wagners gegründete (gemeinnützige)
Stipendienstiftung in Bayreuth mit finanziellen Mitteln aus
den Mitgliederbeiträgen so auszustatten, dass jedes Jahr
einer möglichst großen Anzahl von
Schülern/Studierenden der Besuch der Bayreuther Festspiele
ermöglicht wird,
-
den
künstlerischen Nachwuchs zu unterstützen,
-
die
Volksbildung zu fördern. Diese Förderung geschieht u. a.
durch Studienreisen, Vorträge, Diskussionen, Besuche von
Konzert- und Opernaufführungen. Das Verständnis für das Werk
Richard Wagners ist dabei zu wecken und zu vertiefen.

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Dass man in Regensburg sein Hauptaugenmerk auf die Förderung von
Stipendiaten lenken und möglichst viele derer nach BT zu den
Festspielen schicken möchte, ist sicher lobenswert. Immerhin
meinte Martin Gregor-Dellin, am 28. Mai 1882 sei Wagner zur
Gründung der Stipendienstiftung geschritten, zu der er sich zehn
Tage vorher entschlossen hatte, um den Wagner-Vereinen
wenigstens e i n e sinnvolle Aufgabe über seinen Tod
hinaus zuzuweisen.
Ganz abgesehen davon, ist es ja nicht unbedingt erstrebenswert,
mitzuerleben, was gerade in BT unter der Leitung der beiden
Urenkelinnen szenisch geboten wird, es ist eigentlich niemandem
zuzumuten und sollte nicht der Verblendung junger Leute dienen.
Das Elend
fing schon mit Schlingensief an, setzte sich über Baumgarten
fort und führt nun direkt zum Obersten der Volksbühne - Herrn
Castorf.
Leider ist BT immer noch stilbildend auch in seiner heutigen
Verblendung und viele andere Theater meinen, alles nachmachen zu
müssen.
Siehe Mannheim:
http://www.richard-wagner-verband-mannheim.de/lohengrin.html
nicht zu vergessen
Regensburg:
http://www.heerrufer.de/Bemerkung_zu_'Lohengrin'_%20-_Oberpf._Metropol-Theater_Regensburg_1._und_30.11.2010.htm
und Braunschweig, schon seit jeher und in jeder Hinsicht
besonders herausragend:
http://www.heerrufer.de/Bemerkungen_zu_'Tristan_und_Isolde'_im_'Staatstheater_Braunschweig'.htm
Wenn dann von
RW-Vereinen im Internet Fehler behaftete Angaben gemacht werden,
muss man schon an der Qualifikation der Vereinsmitglieder
zweifeln und kann sich denken, dass die RW-Vereine in BT nicht
gerade hochverehrt werden.
[...]
Künstlergespräche
In den letzten Jahren konnten wir unter
amderem Violetta Urmana,
Richard Dean Smith, Christian
Thielemann, Christine Militz, Luana
DeVol, Linda Watson sowie viele andere mehr bei uns begrüßen.
[...]
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Um 'Missverständnisse zu vermeiden:
Ich verstehe diese Besprechungen und Kommentare nicht als
Kritik um der Kritik willen, sondern als Hinweis auf - nach
meiner Auffassung - Geglücktes oder Misslungenes.
Neben Sachaussagen enthalten diese Texte auch Überspitztes und
Satire.
Hierfür nehme ich den Kunstvorbehalt nach Artikel 5,
Grundgesetz, in Anspruch.
Dieter Hansing
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