Sonntag, 3.10.04 - Stadtgespräch zum Thema
2010 auf dem einen TV-Regionalkanal in Regensburg - noch mal zum
Verinnerlichen.
Den Anwesenden bei der Diskussion am 29.9.04 war es nicht so deutlich
klar geworden, wie es jetzt bei der Fokussierung auf den Bildschirm sich
zeigte:
Skepsis bis Ablehnung der Anwesenden gegenüber dem Projekt 2010.
Kulturreferent Unger verteidigte unerschrocken die Entscheidung der
Stadt, sich kurzentschlossen in den Ring zu begeben, um den Lorbeerkranz
zunächst der Nennung durch den Freistaat Bayern und vielleicht sogar den
Brüssels zu erringen.
Ist hier die Stadt aber nicht doch eventuell einem Heiratsschwindler
aufgesessen, mit dessen Kind sie nun dasitzt. Wirtschaft und Bürger
machten unverblümt klar, dass es aus wirtschaftlichen Gründen keine
Unterstützung geben könne, zumal man nicht wisse, in welche Richtung
sich die ganze Angelegenheit entwickle, auch wenn nun auf die Schnelle
ein Konzept der Stadt aufgezeigt werde.
Der Beauftragte Regensburgs für das Projekt 2010 bewies sich in
Rückzugsgefechten auf seine altbekannten Standpunkte, der schönen
Altstadt, der Donau als verbindendem Fluss und dem Wasser als
Kulturträger.
Die Sichtbarmachung im Fernsehen, wie schwer sich die Bevölkerung mit
der Angelegenheit 2010 tut, kann nicht ohne Folgen bleiben. Wer an dem
besagten Abend anwesend war und durch das Hin-und-Her der Zuhörer und
des TV-Teams im Wintergarten des Andreasstadel abgelenkt wurde, sah
jetzt das Problem 2010 ganz nah und auf den Punkt gebracht.
Ob diese Veröffentlichung der Sache dienlich war, darf bezweifelt
werden.
DH
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