|
Nach Unterbrechung hat
die Jury nun ihre Empfehlung zum Stadthallenkomplex unter
Berücksichtigung der Rahmenbedingungen im von der Stadt begonnenen
und weitergeführten 3-stufigen Vergabeverfahren am Ende der Stufe 2
als spezifischer Qualifizierungsphase abgegeben, wonach 7 Bieter in
die Phase 3 übernommen werden.
Die Vorbereitung der Phase 3 wird einen heute noch nicht
spezifizierbaren Zeitraum - aber mehrere Wochen - umfassen. Während
dessen sollen Gespräche mit dem Fürstlichen Haus geführt werden, um
- auch unter Berücksichtigung öffentlich-rechtlicher Angelegenheiten
wie Denkmal- und Umweltschutz - auszuloten, welche Möglichkeiten der
Realisierung einer Stadthalle im Fürstlichen Schlosspark gegeben
sind, auch wenn die ev. Kirche und T+T ihre Zusage der
diskriminierungsfreien Einbeziehung des Schlosses in die
Wettbewerbs-Planung widerrufen haben.
Die Stadt will außerdem in Bezug auf entsprechende Flächen, die mit
einer Stadthalle bebaut werden könnten, die ja von den Bürgern
gewünscht wird, 'alle Eisen ins Feuer legen'.
Der 'Untere Wöhrd' birgt Probleme allein durch die Gründung und ist
mit entsprechenden Kosten auch durch die nur zeitweilige Nutzung der
extra zu erstellenden Parkplätze verbunden. Auch ist die
Attraktivität mit der des Donaumarktes nicht zu vergleichen.
Die noch geheim bleibenden Namen der von der Jury empfohlenen 7
Bieter mit Entwürfen werden dem Stadtrat - wohl auch dem Kultur- und
Planungsausschuss - zur Entscheidung vorgelegt.
Die Entwürfe aller 12 Bieter sollen - einer von 8 hat sein
Einverständnis verweigert - der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Bedingung dafür ist,
dass im Vergabeverfahren nicht der eine vom anderen Bieter
'abkupfert', sich daraus eine zu rügende Wettbewerbsbeschränkung
nicht ergibt.
Interessant, dass OB Schaidinger sagt, es kämen alle Eisen ins
Feuer. Die Verwaltung habe auch frühere Standorte für die Stadthalle
nochmals unersucht. Hier nachgefragt, gab Herr Schaidinger zur
Kenntnis: es werde nicht jede Wiese untersucht, die in Frage kommen
könne. Davon war auch nicht die Rede, aber wenn er bereits
untersuchte Plätze mit einbezieht, sollte er klar definieren, was er
damit meint.
Außerdem tat er kund, die Bürgerinitiative habe ja nur gesagt:
"Keine Stadthalle am Donaumarkt." Etwas anderes könne man ja dort
bauen.
Und was ist mit dem Markt am Samstag und mit dem freien Parken auf
dieser Fläche an den übrigen Tagen, wenn dort etwas anderes erstellt
wird wie z.B. das Technikmuseum für Kinder.
Wieder ist der Bürger irritiert.
Am Ende, wenn es je zu einer Stadthalle in Regensburg kommt, steht
sie doch am Donaumarkt.
|