|
In einem konstruktiven und
fruchtbaren Gespräch mit Generalvikar Dr. Wilhelm Gegenfurtner,
Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss und Dekan Gottfried Schoenauer
haben Oberbürgermeister Hans Schaidinger und 2010-Projektmitarbeiter
Dr. Veit Loers alle Fragen diskutiert, die in der Folge einer
Vortragsveranstaltung des kulturRklubs entstanden waren.
Alle Beteiligten akzeptierten die
von Dr. Veit Loers vorgetragene Darstellung, dass an diesem Abend
eine Blasphemie seinerseits nicht beabsichtigt war. Dennoch
herrschte Einigkeit in dem Punkt, dass die Präsentation des
gekreuzigten Frosches als Verletzung religiöser Gefühle gedeutet
werden konnte und auch so gedeutet worden ist. Dies wird bedauert.
Dr. Veit Loers, der sich dafür bereits entschuldigt hat, wiederholte
diese Entschuldigung.
Die Stadt Regensburg, das
Kulturhauptstadtbüro sowie die beiden Kirchen sehen im Gespräch die
geeignete Form der Kommunikation, mit der sie sich aktuell und in
der Zukunft mit solchen Themen befassen wollen.
Darüber hinaus erklärt Generalvikar
Dr. Wilhelm Gegenfurtner für die Diözese, dass damit die volle
Unterstützung der Bewerbung der Stadt Regensburg zur europäischen
Kulturhauptstadt im Jahr 2010 durch die katholische Kirche wieder
gewährleistet ist. Regionalbischof Weiss sichert zu, die Gremien der
evangelisch-lutherischen Kirche zu ermutigen, die Bewerbung auch
künftig zu unterstützen.
13. Januar 2005
9/2005 |