13.01.2005

 

Gemeinsame Erklärung
der Stadt Regensburg, des bischöflichen Ordinariats und des Regionalbischofs des Kirchenkreises Regensburg zu der Diskussion um die Skulptur von Martin Kippenberger

 
In einem konstruktiven und fruchtbaren Gespräch mit Generalvikar Dr. Wilhelm Gegenfurtner, Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss und Dekan Gottfried Schoenauer haben Oberbürgermeister Hans Schaidinger und 2010-Projektmitarbeiter Dr. Veit Loers alle Fragen diskutiert, die in der Folge einer Vortragsveranstaltung des kulturRklubs entstanden waren.

Alle Beteiligten akzeptierten die von Dr. Veit Loers vorgetragene Darstellung, dass an diesem Abend eine Blasphemie seinerseits nicht beabsichtigt war. Dennoch herrschte Einigkeit in dem Punkt, dass die Präsentation des gekreuzigten Frosches als Verletzung religiöser Gefühle gedeutet werden konnte und auch so gedeutet worden ist. Dies wird bedauert. Dr. Veit Loers, der sich dafür bereits entschuldigt hat, wiederholte diese Entschuldigung.

Die Stadt Regensburg, das Kulturhauptstadtbüro sowie die beiden Kirchen sehen im Gespräch die geeignete Form der Kommunikation, mit der sie sich aktuell und in der Zukunft mit solchen Themen befassen wollen.

Darüber hinaus erklärt Generalvikar Dr. Wilhelm Gegenfurtner für die Diözese, dass damit die volle Unterstützung der Bewerbung der Stadt Regensburg zur europäischen Kulturhauptstadt im Jahr 2010 durch die katholische Kirche wieder gewährleistet ist. Regionalbischof Weiss sichert zu, die Gremien der evangelisch-lutherischen Kirche zu ermutigen, die Bewerbung auch künftig zu unterstützen.

13. Januar 2005

9/2005