Was wir dazu zu sagen haben
 

 

29.9.04
   
Die Entdeckung der Langsamkeit
   

 

siehe hierzu auch:
Das Kind im Brunnen
     
             KULTURHAUPTSTADT 2010

Wo stehen wir, wohin wollen wir ?

Das waren verknappt die Fragen, die Etliche im Andreasstadel beantwortet haben wollten, wobei sich für die meisten - und sie sprachen für das Gros der Bürger - die Kardinalfrage auftut:
Was macht die Stadt da eigentlich ?

Diese hat offensichtlich ein illegitimes Kind in den Schoss gelegt bekommen, mit dem sie nicht umzugehen weiß und sich auch kaum traut, es der Bevölkerung näher zu bringen, damit diese die Patenschaft übernimmt.
Wie soll sich auch die Staatsregierung mit der nun einmal der Stadt Regensburg übertragenen Aufgabe auseinandersetzen, wenn die Bürger von der Entscheidung, sich zu beteiligen, nicht überzeugt sind ?
Wie sollen diese eingebunden werden, wenn das neue 2010-Büro nicht adäquat besetzt ist, um die Anfragen / Anregungen zu bearbeiten - ganz abgesehen von der äußeren, wenig ansprechenden Form dieser Örtlichkeit.

Gibt es keine öffentlichen Wasserwaagen, dass die Plakate wenigstens im Lot ausgerichtet an den Scheiben aufgehängt werden. Das Einfachste - und schon nicht gekonnt.
 

 


Wie soll also Begeisterung geweckt werden, wenn die Stadt offenbar nicht weiß, was sie will, wie sie das Projekt darstellen und in die Bevölkerung tragen soll. Geduld wird seitens der Stadt angemahnt.
Wer lacht da ?

 

Die Zeit läuft, die Budgets für 2005 werden jetzt gemacht, auch bei den Firmen, die evtl. als Sponsoren für die Bewerbung ins Gespräch kommen. Und die wissen nicht, wofür sie ihr Geld, in dem sie auch nicht mehr schwimmen, hergeben sollen.
Gleich zu Anfang hätte die Stadt in alle Haushalte und Firmen Informationen verteilen müssen, um den roten Faden aufzuzeigen.

Hat sie denn jetzt einen ?
Nun soll aufgeklärt werden - es wird sich zeigen, was die Stadt denkt.

Der Titel ist KULTUR-hauptstadt, da gilt es anzusetzen.
Kultur ist nicht wie Fußball, einfach einzuknipsen und das Feuer ist da. Kultur führt immer ein Nischendasein, hier wird am ehesten gespart und Kultur ist den Bürgern am Schwierigsten zu vermitteln, weil jeder etwas anderes darunter versteht.

Und die Einwohner der Stadt mögen sich doch bitte beteiligen, an der Einbringung von Vorschlägen, bat nochmals Herr Dr. Schnetz.

Dies auch wenn das Stadtoberhaupt der Meinung ist, nicht jeder könne mitgenommen werden und obwohl Herr Dr. Schnetz selber  am 13.8.04 hinzufügte, jeder möge für seine Idee doch bitte auch den Geldgeber gleich mitbringen ?

Haben die Bürger Regensburgs nicht schon längst resigniert ?
Einer meinte:
"Das Kind ist doch längst in den Brunnen gefallen."

DH