Wo stehen wir, wohin wollen wir ?
Das waren verknappt die Fragen, die
Etliche im Andreasstadel beantwortet haben wollten, wobei sich für die
meisten - und sie sprachen für das Gros der Bürger - die Kardinalfrage
auftut:
Was macht die Stadt da eigentlich ?
Diese hat offensichtlich ein illegitimes Kind in den Schoss gelegt
bekommen, mit dem sie nicht umzugehen weiß und sich auch kaum traut, es
der Bevölkerung näher zu bringen, damit diese die Patenschaft übernimmt.
Wie soll sich auch die Staatsregierung mit der nun einmal der Stadt
Regensburg übertragenen Aufgabe auseinandersetzen, wenn die Bürger von
der Entscheidung, sich zu beteiligen, nicht überzeugt sind ?
Wie sollen diese eingebunden werden, wenn das neue 2010-Büro nicht
adäquat besetzt ist, um die Anfragen / Anregungen zu bearbeiten - ganz
abgesehen von der äußeren, wenig ansprechenden Form dieser Örtlichkeit.
Gibt es keine öffentlichen
Wasserwaagen, dass die Plakate wenigstens im Lot ausgerichtet an den
Scheiben aufgehängt werden. Das Einfachste - und schon nicht gekonnt.
Wie soll also Begeisterung geweckt werden, wenn die Stadt offenbar nicht
weiß, was sie will, wie sie das Projekt darstellen und in die
Bevölkerung tragen soll. Geduld wird seitens der Stadt angemahnt.
Wer lacht da ?
Die Zeit läuft, die Budgets für 2005
werden jetzt gemacht, auch bei den Firmen, die evtl. als Sponsoren für
die Bewerbung ins Gespräch kommen. Und die wissen nicht, wofür sie ihr
Geld, in dem sie auch nicht mehr schwimmen, hergeben sollen.
Gleich zu Anfang hätte die Stadt in alle Haushalte und Firmen
Informationen verteilen müssen, um den roten Faden aufzuzeigen.
Hat sie denn jetzt einen ?
Nun soll aufgeklärt werden - es wird sich zeigen, was die Stadt denkt.
Der Titel ist KULTUR-hauptstadt, da gilt es anzusetzen.
Kultur ist nicht wie Fußball, einfach einzuknipsen und das Feuer ist da.
Kultur führt immer ein Nischendasein, hier wird am ehesten gespart und
Kultur ist den Bürgern am Schwierigsten zu vermitteln, weil jeder etwas
anderes darunter versteht.
Und die Einwohner der Stadt mögen sich doch bitte beteiligen, an der
Einbringung von Vorschlägen, bat nochmals Herr Dr. Schnetz.
Dies auch wenn das Stadtoberhaupt der Meinung ist, nicht jeder könne
mitgenommen werden und obwohl Herr Dr. Schnetz selber am 13.8.04
hinzufügte, jeder möge für seine Idee doch bitte auch den Geldgeber
gleich mitbringen ?
Haben die Bürger Regensburgs nicht
schon längst resigniert ?
Einer meinte:
"Das Kind ist doch längst in den Brunnen gefallen."
DH
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