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Fragen über Fragen und
der Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger beantwortete sie
selber, aber meist hinter der vorgehaltenen Hand, off records, wie
er meinte. So kann sich der interessierte Bürger nur so ein Bild
machen, mit was sich der Herr Oberbürgermeister beschäftigen muss:
- kommt der Papst nach Regensburg,
- wann kommt der Papst nach Regensburg,
- wie kommt der Papst nach Regensburg,
- wo empfängt man ihn,
- wie viele Menschen werden kommen,
- wann fängt man mit den Vorbereitungen an,
- welches Gelände muss wie erschlossen werden,
- was sagt das Bistum zu der Auswahl,
- was die Polizei dazu,
- wie kann die Sicherheit aller gewährleistet werden,
- wird er die Ehrenbürgerschaft annehmen,
- soll eine Straße, ein Platz nach ihm benannt werden ?
- wann tritt Kulturreferent Unger zurück,
- was tut die Stadt zur Aufklärung der Vorgänge,
- kann die Stadt Herrn Unger entlassen, ohne dass die
Staatsanwaltschaft ihre Untersuchungen abgeschlossen hat,
- was geschieht, wenn jetzt nichts nachgewiesen werden kann,
dann aber nach 5 Jahren die Angelegenheit doch aufgedeckt wird,
- was geschieht, wenn der(die)jenige dann schon in Pension ist,
- wann wird Regensburg Kulturerbe,
- kann eine Stadthalle in den Schlosspark gestellt werden, obwohl
der in der Kernzone liegt,
- was geschieht in Bezug auf Kulturerbe mit dem Donaumarkt,
- was geschieht auch ohne Kulturerbe mit dem Donaumarkt,
- wenn die Stadthalle nicht in den Schlosspark darf, wohin dann mit
dem Bauwerk,
- ist nicht der 13.12.05 ein Termin, auf den es zu warten gilt,
- ist das alte Eisstadion der richtige Standort,
- sind die Kosten wegen der dort schwierigen Gründung nicht fast
unkalkulierbar,
- warum wurden der Bevölkerung nicht wie bei den Ersatzbrücken
für die Steinerne, Entwürfe / Modelle der Stadtverwaltung
vorgelegt, um sie auf das Bauwerk Stadthalle einzustimmen,
- wie entwickelt sich der Regionalverkehr, was wird mit der
Marzlinger Spange,
- was geschieht mit dem Gelände am Petersweg - Scheuerer-
Grundstück,
- warum wurde Herr Grüneis zum GMD bestimmt, wenn doch das
Orchester eine neue Ausschreibung wollte,
- wenn der Freistaat die nicht-staatlichen Theater nicht mehr in
der Form wie bisher unterstützt, übernimmt die Stadt den
Fehlbetrag,
- werden weiter Festengagements abgebaut und durch
Stückverträge ersetzt,
- wird die Idee einer Stadtbahn weiterverfolgt,
- gibt es hierzu Veröffentlichungen,
- steht da nicht die nächste BI ins Haus,
- ist / wird die Stadt durch die Bis unregierbar ?
Klar wird, mit was - neben vielem anderen - der Oberbürgermeister
der Stadt Regensburg konfrontiert wird.
Überlegungen, die im Falle der Stadtbahn in Zeiträume bis in 15
Jahre reichen.
Und trotz allem saß er gut gelaunt, eloquent wie immer in der Runde
der Regionalberichterstatter:
Was wäre nur, man könnte gleich einem Ping-Pong-Spiel den Ball, den
man ihm mit einer Frage zugespielt hat, er mit einer Antwort
zurückgibt, ihm wieder zuwerfen ?
Ein Diskurs mit unter Umständen unsicherem Ausgang und evtl. sogar
Verstimmung könnte die Folge sein.
Oder, Herr Oberbürgermeister ?
Faszinierend zu beobachten, wie Sie einem Gespräch bestimmte
Wendungen - meist zu Ihren Gunsten - geben.
Aber, was wäre, man fragte nach ?
Es wär' halt doch interessant, abschließend zu erfahren, ob wegen
der finanziellen Engpässe oder aus anderen Gründen die Festverträge
der Künstler am Theater Regensburg zunehmend in Stückverträge
umgewandelt werden, um Sozialleistungen zu sparen und ob für diese
Vorgänge tatsächlich zusätzliche Verwaltungsplanstellen geschaffen
werden müssen.
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