02.02.05

Bürgerbuch 2010

 

Pressekonferenz der Stadt Regensburg

 

ACTION FOR 2010 - Tändlergasse 18

Das 'Bürgerbuch' ist da.

'Kriterien und Projekte II' als Fortschreibung der Bewerbungsschrift vom 2. Juli 2004, Eingabe Berlin und als 2. erweiterte Ausgabe vorgestellt. Es steht unter der gefundenen Formel:
'Vergangenheit x Gegenwart = Zukunft = RMMX'

"Regensburg richtet seinen Blick nach vorn. Wir haben uns auf die Reise begeben, 'Kulturhauptstadt Europas' zu werden, weil wir uns angesprochen fühlen, aktiv und kreativ an der kulturellen Entwicklung des neuen Europas mitzuwirken."
2.000 Exemplare des 'Bürgerbuches' liegen im Büro 2010 zur Verteilung bereit.

Endlich sehen fast Alle - denn was sind 2.000 Exemplare bei 150.000 Einwohnern - was so alles in den Bürgern der Stadt steckt.

Und in dem Buch ist jetzt nur eine Auswahl dessen, was alles an Projekten, Konzepten, Ideen eingereicht wurde.
Sollte es zu einer Entscheidung 'pro Regensburg' kommen, müsste dann ein noch zu bestimmender 'Generalintendant 2010', auswählen, welche Projekte wirklich umgesetzt werden.
Eine schwere Aufgabe, wieder gegen Bürger zu entscheiden.

Zumindest aber diejenigen, jetzt festgehalten in dem Band von fast 200 Seiten, fühlen sich angenommen, ernstgenommen. Mag es auch für einen Außenstehenden - wie die Jury - wie ein Sammelsurium aussehen, die Regensburger wissen, was mit den Überschriften:
Stadt im Licht - leuchtende Stadt
oder
Kunst am Strom
oder
Regensburger Labyrinth von Hannsjörg Voth
oder
Pax Urbana - der Regensburger Burgfrieden
gemeint ist.


Ein Lern und Lehrbuch ist das Werk mit dem Titel:
"Brücke zwischen Welten in der Stadt am Strom"

So mancher Bürger der Stadt wird Augen machen, beim Lesen des Werkes.
Das soll alles in Regensburg sein oder möglich werden?

Dann kann jeder ja nur hoffen, dass es mit 2010 klapp, Regensburg machte einen gewaltigen Schritt nach vorne:
Alles, was in mehr als 20 Jahren versäumt wurde, könnte dann in fünf Jahren aufgeholt sein.
Hoffentlich verschluckt sich die Stadt nicht an diesem Vorhaben, wie "der alte Striese Weil" (MZ 20.12.04) mit seinem Spielplan, der auf dem Papier gut aussieht, aber dann bei der Realisierung an den Gegebenheiten scheitert


Interessant ist, dass auf Seite 172 des Bürgerbuches - mit Redaktionsschluss 30.11.04 -  Guido-Johannes Rumstadt noch immer als GMD des Philharmonischen Orchesters geführt wird, obwohl der seine Tätigkeit am Theater Regensburg zum Ende der Spielzeit 2003/2004 - also im Juli 2004 - beendete.

DH