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ACTION FOR 2010 -
Tändlergasse 18
Das 'Bürgerbuch' ist da.
'Kriterien und Projekte II' als Fortschreibung der Bewerbungsschrift
vom 2. Juli 2004, Eingabe Berlin und als 2. erweiterte Ausgabe
vorgestellt. Es steht unter der gefundenen Formel:
'Vergangenheit x Gegenwart = Zukunft = RMMX'
"Regensburg richtet seinen Blick nach vorn. Wir haben uns auf die
Reise begeben, 'Kulturhauptstadt Europas' zu werden, weil wir uns
angesprochen fühlen, aktiv und kreativ an der kulturellen
Entwicklung des neuen Europas mitzuwirken."
2.000 Exemplare des 'Bürgerbuches' liegen im Büro 2010 zur
Verteilung bereit.
Endlich sehen fast Alle - denn was sind 2.000 Exemplare bei 150.000
Einwohnern - was so alles in den Bürgern der Stadt steckt.
Und in dem Buch ist jetzt nur eine Auswahl dessen, was alles an
Projekten, Konzepten, Ideen eingereicht wurde.
Sollte es zu einer Entscheidung 'pro Regensburg' kommen, müsste dann
ein noch zu bestimmender 'Generalintendant 2010', auswählen, welche
Projekte wirklich umgesetzt werden.
Eine schwere Aufgabe, wieder gegen Bürger zu entscheiden.
Zumindest aber diejenigen, jetzt festgehalten in dem Band von fast
200 Seiten, fühlen sich angenommen, ernstgenommen. Mag es auch für
einen Außenstehenden - wie die Jury - wie ein Sammelsurium aussehen,
die Regensburger wissen, was mit den Überschriften:
Stadt im Licht - leuchtende Stadt
oder
Kunst am Strom
oder
Regensburger Labyrinth von Hannsjörg Voth
oder
Pax Urbana - der Regensburger Burgfrieden
gemeint ist.
Ein Lern und Lehrbuch ist das Werk mit
dem Titel:
"Brücke zwischen Welten in der Stadt am Strom"
So mancher Bürger der Stadt wird Augen machen, beim Lesen des
Werkes.
Das soll alles in Regensburg sein oder möglich werden?
Dann kann jeder ja nur hoffen, dass es mit 2010 klapp, Regensburg
machte einen gewaltigen Schritt nach vorne:
Alles, was in mehr als 20 Jahren versäumt wurde, könnte dann in fünf
Jahren aufgeholt sein.
Hoffentlich verschluckt sich die Stadt nicht an diesem Vorhaben, wie
"der alte Striese Weil" (MZ 20.12.04) mit seinem Spielplan, der auf
dem Papier gut aussieht, aber dann bei der Realisierung an den
Gegebenheiten scheitert
Interessant ist, dass auf Seite 172
des Bürgerbuches - mit Redaktionsschluss 30.11.04 -
Guido-Johannes Rumstadt noch immer als GMD des Philharmonischen
Orchesters geführt wird, obwohl der seine Tätigkeit am Theater
Regensburg zum Ende der Spielzeit 2003/2004 - also im Juli 2004 -
beendete.
DH |