Zur Meinungsfreiheit westlicher Gesellschaften
                            zählt das Recht zur missverständlichen Überzeichnung.
                      04.01.2010 - dradio.de

 
 


Neues vom Tage
01.09.2010

 'Und das entschuldigt alles?'

  1.  

     


    Regensburger Wochenblatt

    http://www.wochenblatt.de/service/epaper/epa1254,325


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    Mittelbayerische Zeitung

     


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    ZEIT-ONLINE

     


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    Spiegel-Online

    Horst Seehofer

    Der Merkel-Blocker

    Wehrpflicht, Gesundheitsreform, Energiepolitik - Kanzlerin Merkel will im Herbst mit großen Reformvorhaben Entschlossenheit demonstrieren.
    Doch einer kann ihr die Tour vermasseln:
    CSU-Chef Seehofer. Die beiden verbindet tiefe Gegnerschaft.

    Von Sebastian Fischer

     


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    ZEIT ONLINE

     


    sueddeutsche.de

    1. Katholische Kirche: Leitlinien zum Umgang mit Missbrauch
      Aus Verzweiflung gut

      Mit ihren Leitlinien zum Umgang mit sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche gehen die Bischöfe nun ernsthaft gegen das Problem vor - zumindest auf dem Papier.

      Ein Kommentar von Matthias Drobinski

     

     


    sueddeutsche.de
     

    "Die Regeln sind tatsächlich ein Fortschritt. Mit ihnen will die katholische Kirche künftig sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche aufdecken, ahnden und verhindern. Sie will so den Opfern helfen, aber auch der Verantwortung für die Täter gerecht werden. Ab jetzt geht jeder Fall, der bekannt wird, an den Staatsanwalt – es sei denn, dieser Schritt würde das Opfer unzumutbar belasten. Kirchenmitarbeiter müssen einen Missbrauchsverdacht melden; um den Verdacht kümmert sich ein Beauftragter, der nicht Mitglied der Kirchenleitung sein darf. Die Regeln gelten für haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiter, für Kleriker und Laien. Auf wen der Schatten des Verdachts fällt, der muss sich von Fachleuten begutachten lassen. Und der Wille, dem Opfer zu helfen, ist immerhin schriftlich fixiert. Das, was da am heutigen Mittwoch in Kraft treten soll, hat aber nach wie vor Schwächen. So wird es auch bei den neuen Leitlinien darauf ankommen, wie die einzelnen Bistümer sie in die Tat umsetzen."

     

     

     

    Thüringische Allgemeine
     

    "An ihren Taten müssen die Bischöfe, die sich in der Vergan- genheit so schwer getan haben, künftig gemessen werden. Was in der Vergangenheit fehlte, war Empathie mit den Opfern inner- halb einer manchmal mehr als kalt wirkenden Amtskirche. Weg- schauen und Verantwortungslosigkeit waren System. Warum die Kirche nicht den Schritt geht, Täter zu suspendieren statt sie nur mit anderen Aufgaben zu betrauen, ist unverständlich. Die Kirche ist auf dem richtigen Weg - aber er ist noch sehr lang."

     


    Münchner Merkur
     

    "Neben der juristischen Aufarbeitung aller Verdachtsfälle muss sich die Kirche aber auch die Frage stellen, wie Menschen, die in ihrer Jugend von einem Mitarbeiter der Kirche sexuell missbraucht worden sind, entschädigt werden können. An einer Lösung, die auch finanzielle Hilfen einschließt, wird die Kirche nicht herumkommen. Das jahrzehntelange Vertuschen in der katholischen Kirche hat einen hohen Preis"

     


    Frankfurter Allgemeine
     

    "Schon im Jahr 2002 war die Bischofskonferenz die erste und einzige Institution in Deutschland, die sich ein Regelwerk für jene Fälle gegeben hat, die es in der Kirche um Gottes willen nie und nimmer geben dürfte, die nach menschlichem Ermessen indes nie und nimmer auszuschließen sind. Festzuhalten ist auch, dass sich diese Richtlinien im Großen und Ganzen bewährt haben. Aus beidem ließe sich lernen: Leitlinien, wie sie sich die katholische Kirche gegeben hat, sollten auch Schulträger und Sportverbände einführen. Und: Den Orden, die zögern, solche Regeln zu übernehmen, muss jede Aufmerksamkeit sicher sein,"
     

     


    Der neue Tag
     

    "Entscheidend an den Leitlinien der Bischöfe ist, dass sie ein Signal aussenden: Null Toleranz für kirchliche Mitarbeiter, die Schuld auf sich geladen haben. Das ist das, worauf die Öffentlichkeit vor allem gewartet hat"

     

     


    Frankfurter Rundschau

    Bischöfe gehen zum Staatsanwalt

    Von Wolfgang Wagner
     
     Die katholische Kirche will Missbrauch in Zukunft prinzipiell anzeigen. Damit verschärft die Kirche ihre Leitlinien aus dem Jahr 2002.
     

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    sueddeutsche.de

     

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